“For all artists in the contemporary moment the reconciliation of the drive to make things (a drive which Michael Wegerer strongly manifests through his interests in craft, technology, substitution and translation) has to co-exist with a questioning of context and a self-positioning, which deals with the following questions: Why am I making this and what is the appropriate form?…”

2016 Jo Stockhalm

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“Michael Wegerer ist fasziniert von Glas. Von der Ambiguität des Werkstoffes, von seinem amorphen Charakter und auch von seiner Fragilität. Glas steht für Transparenz und zugleich kann es zum Bild- und Zeichenträger werden, wenn man es bedruckt. Klappt man die lichtdurchlässige Fläche von einer Ebene in die nächste Dimension, entstehen neue Räume. Überlagerungen erlauben neue Perspektiven; ein Phänomen, das durch geometrische Muster noch verstärkt wird. Durch das Betrachten und die Veränderung der eigenen Position verändert sich die Wahrnehmung. Ein Prozess, den Michael Wegerer etwa bei seinen Kunst am Bau-Projekten durchaus anzuwenden weiß. …..”

Dr. Theresia Hauenfels, 2019
Einleitung zur Publikation: Michael Wegerer, Quint Print: Glas
Verlag: Edition Qubik, Kunst und Kommunikation
ISBN: 978-3-9504751-5-9

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“Die Wortgruppe bounce/bouncing enthält eine ganze Gruppe von Bedeutungen. Die Konnotationen reichen von prahlerisch, gesund aufschneiderisch, stramm, kräftig, senkrecht, und leiten sich von einem Verb, das springen, hüpfen, hopsen, stoßen und tanzen bedeutet, ab. Auf jeden Fall ergibt sich daraus, dass Grenzen ein dynamisches Moment beinhalten, an denen sich etwas im Sinne einer dichten Aktivität ereignen kann. Als deutsche Übersetzung ließe sich etwa an die Formel Grenzen in Bewegung denken, das heißt an Grenzen, die beweglich sind und sich verändern. …”

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Rede zur Ausstellung von Michael Wegerer – Bouncing Borders
am 18. Jänner 2017 im Bildraum01, Strauchgasse, Wien.

“Sprache benötigt Grammatik und wie in den sprachlichen Regelwerken liegt die Überzeugungskraft von Wegerers ‚System‘ in der Tatsache, dass die künstlerische Anreicherung gerade durch die Variation ähnlicher – oder scheinbar ähnlicher – Elemente geschieht. Wegerers künstlerische Transformationsakte sind nicht neutral, sondern sie führen zu einer Vervielfachung der Bedeutungsebenen.”

Martin Fritz, 2016

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“I sin föresats att fånga ljuset tog han med sig verkstadens A4-scanner och riktade den mot junihimlen. En gång i timmen under ett dygn scannade han av ljuset för att sedan överföra vad scannern uppfångat till screentryckta bilder och en videoloop.”

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Juni 2014
Eröffnungsrede in der Galleri Lokomotiv, Härnösand, Schweden

“I’ve seen three stages of incarnation of Piano Sublimation, and in each stage the process offers multiple examples of collaboration for consideration. The piano as a form is gradually disappearing into its parts, being charted like a ship’s log as it sinks from surviving viewing recognition; the complication of its elements are becoming almost medical.”

2014

Derek Besant reports on a dynamic and experimental collaboration between two artists working with print and sound.

 

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KIS: “Sie übertragen bereits Existierendes in neue Räume, fungieren also als Multiplikator. Wie finden Sie die Ausgangspunkte, von welchen aus Sie Ihre Arbeit als künstlerischer Übersetzer auf sich nehmen?”
MW: “Ausgangspunkte sind neben dem Raum auch persönliche Erlebnisse, Gespräche oder Narrationen, die mir bei Recherchen im Internet begegnen. Der virtuelle Raum ist dabei ein ebenso wichtiger Ort wie der reale Raum.”

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Das Gespräch mit Dunja Ganser (Kuratorin) fand November 2014 anlässlich der Ausstellung in der KIS Gallery in Wien statt.

Wer um Michael Wegerers „Print-paper-sculpture“ herumgeht, sieht eine in die Jahre gekommene Tür, deren Vorder- und Rückseite über und über mit Schrift-Bildern bedeckt ist. Üblicherweise öffnen oder verschließen Türen den Zugang zu Innen- oder Außenräumen. Doch diese Tür gewährt Einblick in ihren Innenraum, ihr Innerstes. Sie öffnet sich wie ein Buch, und der Betrachter sieht zwei riesige, aufeinander fallende Buchseiten, aus denen ein Rosa blitzt.

Dr. Claudia Karolyi, 2014

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Das 2010 gemeinsam mit dem Designer Sérgio Camiera in London entwickelte Objekt war Ausgangspunkt für die Uhren-Serie „Perceptions of Life“, die unterschiedlichste statistische Erhebungen auf Internet-Basis aus 52 Staaten der Welt visualisiert. „Als die Happy Clock 2011 in einer internationalen Ausstellung in Shanghai präsentiert werden sollte, wurde sie im Vorfeld von der chinesischen Zensur beanstandet. Die Ausstellungseröffnung hat sich dadurch um drei Tage verzögert“, erzählt Michael Wegerer; …

Sylvia Engel, 2013

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Working with every day materials, such as cling film and paper, is another cornerstone of his approach. He records dreams, visions, fantasies and experiences on the medium of plastic warp, know in the English-speaking world as “GLAD (!) Wrap”.

Dr. Renée Gadsden, 2012
Folder Artothek Niederösterreich

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Bus stops are the places where we get on, offering a point for delivery and a place of safety. Michael Wegerer encountered a bus stop within a desert community in the north of Australia, a transit station; a space that embodied waiting.
Wegerer wrapped the bus stop in plastic cling film and using black marker pens carefully traced all lines within the structure, including graffiti. There is a tenacity embodied in this complex tracing and a determination to capture fragments of life, akin to the impulse to record sound or to make videos.

Peter Westwood, 2010
(artist, writer and curator based in Melbourne)

 

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… Daß Kunst reelle und gedankliche Räume öffnen kann, symbolisiert das zweite dominierende Objekt im größeren Ausstellungsraum: Eine Tür, die eigentlich keine ist! …

Heike Rosenbaum, 2009

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Michael Wegerer es uno de los artistas jóvenes más prometedores del panorama cultural austriaco. Artista multidiscipllinar, centra su investigacíon an las posibilidades de aplicación de las técnicas clásicas des grabado en el contexto desl arte del siglo XXI.

Javier Martin-Jimenez, 2009
 Ingrafica – Catalogue Essay, 2009

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Michael Wegerers Eigentechnik des Scribble-Prints führt die Zeichnung zur druckgrafischen Skulptur.

Essay von Michael Schneider
2008 in der Beilage zur Wiener Zeitung

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