Legend of
HAPPY CLOCK (Creative – Happiness – Education)
 

Lines = Highest educational level attained
The lengths of the lines that start on the external ring represent the percentage of people that reached secondary school .
Black Circles = new ideas and be creative
The size of the circles connected to the Education lines show the importance of being creative in each country.
Pointer = Feeling of Happiness
The pointer measures in each dot the percentage of people feeling happy in the correspondent country.

1 Happy Clock was developed in 2010 at the V&A Museum in London as part of a cooperation with designer Sergio Camiera.
2 The data is from data set WS2005 of the 4-wave integrated data; (www.worldvalueservey.org)

Perceptions of Life

One Hour – Happy Clock  stellte den Ausgangspunk für die fortlaufende Objekt-Daten-Visualisierung Perceptions of Life dar. 

In der Ausstellung Zeitlose Zeichen – Gegenwartskunst in Referenz zu Otto Neurath präsentiert Michael Wegerer eine Kollektion von lKEA-Uhren, deren industriell erzeugte Gleichförmigkeit auf die Globalisierung verweist, deren Ziffernfelder aber statistische Daten, die eine netzbasierte Datenorganisation geliefert hat, aus je einem Staat der Welt visualisieren: sie verknüpfen unter anderem Informationen über Kreativität und Bildungsstand mit subjektiv empfundener “Happyness”. Die Daten sind aber nur ablesbar, wenn der Uhrzeiger in einer bestimmten Stellung steht, und sie sind farblich gestaltet, um emotional zu wirken. Nicht die Anzahl von Figuren und Symbolen, sondern ihre Platzierung auf der Kreisscheibe der Uhr und der Zeitpunkt der Ablesung durch den Betrachter vermitteln Information. Die von Wegerer gewählte Uhr, die Exaktheit symbolisiert, und deren Einteilung des Ziffernfeldes in zwölf Stunden uns geläufig und eindeutig ablesbar ist, vereinigt die wissenschaftliche Informationsabsicht mit dem künstlerischen Spiel von Form, Farbe, Zeitpunkt und Zufall.

(Textausschnitt / Um:druck Nr.22 2013, Autor: Philipp Maurer)

Die Datenuhren-Installation wurde in der Ausstellung Zeitlose Zeichen – Gegenwartskunst in Referenz zu Otto Neurath im Künstlerhaus in Wien 2012 und am ACF London 2014 präsentiert.
Kuratorinnen: Maria C. Holter und Barbara Höller

Fotos (c) Barbara Höller, Michael Wegerer, Birgit und Peter Kainz

The "Clocks" in Künstlerhaus Wien 2012